Datums-Triangulation
Google prüft das Datum einer Seite durch den Abgleich von drei unterschiedlichen Signalen: (1) das sichtbare Datum im Artikel (bylineDate — leicht zu fälschen), (2) das Datum aus URL, Markup oder Zeitstempel (syntacticDate — ebenfalls leicht zu manipulieren), (3) das aus dem Textinhalt erschlossene Datum (semanticDate — kann nur durch echte inhaltliche Aktualisierung verändert werden).
Was es misst
Google prüft das Datum einer Seite durch den Abgleich von drei unterschiedlichen Signalen: (1) das sichtbare Datum im Artikel (bylineDate — leicht zu fälschen), (2) das Datum aus URL, Markup oder Zeitstempel (syntacticDate — ebenfalls leicht zu manipulieren), (3) das aus dem Textinhalt erschlossene Datum (semanticDate — kann nur durch echte inhaltliche Aktualisierung verändert werden). Stimmen die drei nicht überein, erkennt Google eine 'Datumslüge'.
Woraus
Drei unabhängige Datums-Signale mit unterschiedlichem Fälschungsaufwand — das System nutzt den Unterschied zwischen leicht und schwer fälschbaren Signalen zur Überprüfung der Datums-Ehrlichkeit.
Metrik-Erläuterung
bylineDate = sichtbar ausgewiesenes Datum (billig fälschbar); syntacticDate = aus URL/Markup/Timestamp extrahiert (billig fälschbar); semanticDate = aus dem Inhalt erschlossen (nur durch echte Aktualisierung fälschbar). Der Abgleich deckt Datumslügen auf. [B Felder, O Datumsbestimmung]
Einzahlungs-Begründung
Vertrauen (T) ist primär und das einzige primäre Signal der gesamten Frische-Klasse — Datumstäuschung ist ein direkter Vertrauensbruch: Wer ein altes Dokument durch Änderung des Datums als 'neu' tarnt, wird erkannt.
Strategische Konsequenz
Besonders für saisonale Inhalte gilt: Ein Datum darf nur dann aktualisiert werden, wenn auch der Inhalt wirklich aktualisiert wurde. Das bloße Ändern des Datums im CMS ohne inhaltliche Änderung — eine verbreitete SEO-Praxis — wird durch das semanticDate erkannt und schadet dem Vertrauens-Score. Inhalte müssen substanziell überarbeitet werden.