Crawl-Budget
Das Crawl-Budget legt fest, wie oft und wie regelmäßig Google die Seiten einer Website besucht und aktualisiert.
01Was es misst
Das Crawl-Budget legt fest, wie oft und wie regelmäßig Google die Seiten einer Website besucht und aktualisiert. Crawling heißt: Google liest die Inhalte ein. Zwei Faktoren bestimmen das Budget: Kapazität (wie schnell und fehlerfrei antwortet der Server?) und Nachfrage (wie wichtig findet Google diese URLs?). Für eine dynamische Wettersite ist das hochrelevant: Crawlt Google eine Seite nicht rechtzeitig, sind die Wetterdaten in den Suchergebnissen veraltet.
02Woraus
Server-Antwortzeiten und Fehlerquoten (die Kapazitätsseite) sowie Popularitäts- und Aktualitätsdaten (die Nachfrageseite).
03Wie gemessen wird
Kein Leak-Feld, sondern ein offizielles Konzept. Crawl-Budget = Kapazität (was der Server verträgt: Antwortzeit, Fehlerrate) x Nachfrage (wie sehr Google die URLs holen will: Popularität, Änderungshäufigkeit). [O]
04Warum es hier zählt
Autorität (A) ist indirekt: Das Crawl-Budget ist ein Nachfrage-Korrelat und das früheste Gate in der gesamten Kette. Seiten, die nicht gecrawlt werden, werden nicht indexiert und können nicht ranken.
05Was das heißt
Für Sites mit vielen Tausend URLs ist das Crawl-Budget ein echter Engpass. Technische Maßnahmen geben Budget frei: schnelle Server-Antwortzeiten, saubere Sitemap-Strukturen und das Entfernen unwichtiger oder doppelter URLs. Das Budget geht dann an Seiten, die es wirklich brauchen: tagesaktuelle Meldungen, Echtzeitdaten und häufig aktualisierte Prognosen.