NavBoost / CRAPS
NavBoost, das System, das Klicks aus der Google-Suche auswertet, beobachtet, was Nutzer nach einer Suche tun.
01Was es misst
NavBoost, das System, das Klicks aus der Google-Suche auswertet, beobachtet, was Nutzer nach einer Suche tun. Klicken sie auf eine Wetterseite und bleiben dort, oder springen sie sofort zu Google zurück? Der letzte, längste Klick einer Sitzung ist das stärkste Signal, weil er zeigt, dass das Bedürfnis wirklich befriedigt wurde. So wird reales Nutzerverhalten zum Re-Ranking-Signal, ohne dass Google den Inhalt direkt lesen muss.
02Woraus
Grundlage sind anonymisierte, aggregierte Klickprotokolle aus Google-Suchergebnissen, pro Suchanfrage und pro Dokument. Google beobachtet Muster über viele Nutzer hinweg, nicht das Verhalten einzelner Personen.
03Wie gemessen wird
goodClicks und badClicks zählen Klicks, die als zufriedenstellend bzw. enttäuschend gewertet werden. lastLongestClicks ist der letzte, längste Klick einer Session. Er ist das stärkste Zufriedenheitssignal, weil er das beendete Bedürfnis markiert. [B] Felder, [C] Schwellen.
04Warum es hier zählt
Autorität (A) und Vertrauen (T) sind primär. Wenn Nutzer auf eine Seite klicken und nicht sofort zurückspringen, beweist das, dass die Seite als vertrauenswürdige, anerkannte Quelle wahrgenommen wird. Expertise (Exp) und Experience (E) sind indirekt. NavBoost fungiert als 'Lügendetektor': Seiten, die fachlich schwach sind, werden gemieden, auch wenn man das von außen nicht sieht.
05Was das heißt
NavBoost lässt sich nicht direkt manipulieren, weil es echte Nutzerzufriedenheit abbildet. In der Praxis müssen Titel und Beschreibungstext in den Suchergebnissen halten, was sie versprechen. Wer für 'Sturm Berlin morgen' eine allgemeine Klimaseite ausliefert, riskiert sofortige Rücksprünge und damit ein schlechteres Ranking. Die beste Optimierung ist eine Seite, die das Informationsbedürfnis wirklich erfüllt.