NavBoost / CRAPS
NavBoost beobachtet, was Nutzer nach einer Google-Suche tun: Klickt jemand auf eine Wetterseite und bleibt dort — oder springt sofort zu Google zurück?
Was es misst
NavBoost beobachtet, was Nutzer nach einer Google-Suche tun: Klickt jemand auf eine Wetterseite und bleibt dort — oder springt sofort zu Google zurück? Der letzte, längste Klick einer Sitzung ist das stärkste Signal, weil er zeigt, dass das Bedürfnis wirklich befriedigt wurde. So wird reales Nutzerverhalten zum Re-Ranking-Signal — ohne dass Google den Inhalt direkt lesen muss.
Woraus
Anonymisierte, aggregierte Klickprotokolle aus Google-Suchergebnissen — pro Suchanfrage und pro Dokument. Google beobachtet Muster über viele Nutzer hinweg, nicht das Verhalten einzelner Personen.
Metrik-Erläuterung
goodClicks/badClicks = als zufriedenstellend bzw. enttäuschend gewertete Klicks; lastLongestClicks = der letzte, längste Klick einer Session - das stärkste Zufriedenheitssignal, weil er das beendete Bedürfnis markiert. [B] Felder, [C] Schwellen.
Einzahlungs-Begründung
Autorität (A) und Vertrauen (T) sind primär: Wenn Nutzer auf eine Seite klicken und nicht sofort zurückspringen, beweist das, dass die Seite als vertrauenswürdige, anerkannte Quelle wahrgenommen wird. Expertise (Exp) und Experience (E) sind indirekt — NavBoost fungiert als 'Lügendetektor': Seiten, die fachlich schwach sind, werden gemieden, auch wenn man das von außen nicht sieht.
Strategische Konsequenz
NavBoost lässt sich nicht direkt manipulieren — es bildet echte Nutzerzufriedenheit ab. In der Praxis heißt das: Titel und Beschreibungstext in den Suchergebnissen müssen halten, was sie versprechen. Wer für 'Sturm Berlin morgen' eine allgemeine Klimaseite ausliefert, riskiert sofortige Rücksprünge — und damit ein schlechteres Ranking. Die beste Optimierung ist eine Seite, die das Informationsbedürfnis wirklich erfüllt.